Notfälle

Mit der Laser-Technik konnte die Braunschweiger Augenklinik Dr. Hoffmann in den vergangenen Jahrzehnten bereits atemberaubende Fortschritte bei der operativen Behandlung von Augenerkrankungen erzielen. In Fortsetzung dieser ophthalmologischen Erfolgsgeschichte wird seit kurzem auch mit dem brandneuen Mikro CPC-Laser gearbeitet. Damit kommen vor allem Patient*innen mit Grünem Star in den Genuss einer besonders schonenden Operationstechnik, deren Präzision bislang unvorstellbar gewesen ist.

Augeninnendruck senken, um Sehnerv zu retten

Beim Grünen Star geht es darum, den Augeninnendruck zu senken, um den Sehnerv zu retten. Versucht wird dieses zunächst mit Augentropfen. Doch nicht immer erzielt dieses die erforderliche Wirkung. Zudem kann es passieren, dass Betroffene unverträglich auf die entsprechenden Medikamente reagieren. Die Folge ist ein unumgänglicher chirurgischer Eingriff, für den verschiedene Methoden entwickelt wurden. Ziel aller operativen Methoden ist ebenfalls die Senkung des Augeninnendrucks, und zwar durch die Reduktion des Kammerwassers. Hierbei stellt sich die Frage, ob für dessen künstlichen Abfluss gesorgt oder dessen Produktion verringert wird.

 

Reduktion des Kammerwassers

Werden Methoden gewählt, die zum künstlichen Abfluss führen, ist allerdings oftmals nicht mit einem dauerhaften Erfolg zu rechnen. D. h., der Eingriff muss womöglich häufig wiederholt werden, was die Betroffenen nicht als angenehm empfinden. Daher haben sich im Laufe der Zeit Methoden mit dem Ziel der Reduktion des Kammerwassers mehr und mehr durchgesetzt, und zwar analog zum technischen Fortschritt. Der Gipfelpunkt dieser chirurgisch-technischen Entwicklung ist aktuell der Einsatz des Mikro CPC-Lasers.

Mit der sogenannten Mikro-CPC werden unter Verwendung von Mikrosekunden-Laserimpulsen die Irisbasis und der Ziliarkörper moduliert und somit auf verschiedenen Wirkungsmechanismen eine Drucksenkung erreicht.

Exakt veröden mit dem Mikro CPC Laser

Die Methode der sogenannten Cyclophotokoagulation mit Hilfe eines Diodenlasers wird in der Braunschweiger Augenklinik Dr. Hoffmann schon länger angewandt. Mit Hilfe dieser Methode wird der Ziliarkörper, in dem die Flüssigkeit (Kammerwasser) im Auge produziert wird, verödet und somit die Kammerwasserbildung reduziert. Resultat dieser Methode ist, dass der Augendruck gesenkt wird. „Allerdings ist hier höchste Präzision erforderlich, damit im Endeffekt kein zu niedriger Augendruck die Folge ist.“ so Dr. med. Dirk Genée, Chefarzt in der Braunschweiger Augenklinik. Dieser könnte gar zur Schrumpfung des Auges führen.

Die Qualität und der Erfolg der Operation ist somit von zwei Faktoren abhängig. Zum einen vom Know How der operierenden Augenärztin oder des operierenden Augenarztes. Dieser Faktor ist durch die hervorragende operative Qualität unserer Augenärzt*innen gewährleistet. Zum anderen ist der Erfolg der OP von der möglichst filigranen Feinheit des Lasers abhängig. Selbige wird mit dem innovativen Mikro CPC-Laser auf eine Weise erreicht, die vor wenigen Jahren noch als Science Fiction betrachtet wurde. „Mit diesem besonders feinen Laserstrahl können exakt und präzise ausgewählte Sektionen des Ziliarkörpers verödet werden ohne dass die Gefahr besteht, die gesamte Kammerwasser-Produktion zu stören.“ betont der Facharzt für Augenheilkunde, Dr. med. Dirk Genée. Der Mikro CPC-Laser ist darüber hinaus noch „mikroinversiv. Dieses bedeutet, dass die damit durchgeführte Operation für die Patientinnen und Patienten eine höchst schonende ist. Eine Vollnarkose ist dafür nicht erforderlich – eine örtliche Betäubung ist ausreichend.

 

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Augenklinik Dr. Hoffmann
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